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	<title>Gott und Mensch</title>
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	<pubDate>Sun, 27 Mar 2011 14:35:41 +0000</pubDate>
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		<itunes:subtitle>Menschen zum Nachdenken anregen</itunes:subtitle>
		<itunes:summary>In diesem Blog werden dem Leser Kolumnen von zeitgenouml;ssischen muslimischen Denkern prauml;sentiert. Diese bieten der Leserschaft die Mouml;glichkeit ihre Kultur aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten.</itunes:summary>
		<itunes:author>VDM e.V.</itunes:author>
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		<title>Was nimmt uns die schnelle Welt?</title>
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		<pubDate>Sun, 27 Mar 2011 13:27:03 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Wie viele Menschen machen sich heute darüber Gedanken, woher die Kleidung kommt, die man sich im Laden kauft? Und wie viele von denen, die sich darüber Gedanken machen, versuchen bewusster einzukaufen? Manchmal hat ein kleines Kind mit seinen bereits mit Hornhaut bedeckten Fingerkuppen stundenlang daran gesessen. Dieses Kind kommt wahrscheinlich aus Afrika, Indonesien, Tunesien oder [...]]]></description>
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		<itunes:summary>Wie viele Menschen machen sich heute daruuml;ber Gedanken, woher die Kleidung kommt, die man sich im Laden kauft? Und wie viele von denen, die sich daruuml;ber Gedanken machen, versuchen bewusster einzukaufen? Manchmal hat ein kleines Kind mit seinen bereits mit Hornhaut bedeckten Fingerkuppen stundenlang daran gesessen. Dieses Kind kommt wahrscheinlich aus Afrika, Indonesien, Tunesien oder anderen Lauml;ndern, die wegen uns mit Kinderhandel und Kindersklaverei zu kauml;mpfen haben. Diese Kinder kouml;nnen meist mit dem Geld, das sie an unserer Kleidung, unserem Kakao, unserem Kaffee oder/und unserer Schokolade verdienen, nicht viel machen. Umgerechnet sind es meist ein paar Cents, wenn es hoch kommt einige Euros. In den schlimmsten Fauml;llen verdienen sie gar nichts und arbeiten einfach nur und bekommen dafuuml;r etwas zu essen.
Daruuml;ber hinwegzusehen bedeutet ganz klar: mein Leben ist mehr wert, als das, der Menschen, die dort leben!
Der Konsumwahn, dem wir uns tagtauml;glich opfern, Entenschlicht uns. Man stelle sich vor, dass es ein ganz einfaches Produkt ist, was uns Entenschlicht. Das Gefuuml;hl immer mehr zu wollen, immer neues zu wollen, immer das Beste zu wollen, nimmt uns den Sinn fuuml;r das Wesentliche im Leben. Was ist das Wesentliche im Leben? Denken.
Es sind Stunden, die zu Tagen und Wochen unseres Lebens werden, die wir vor dem Spiegel der Selbstsucht verbringen, unsere Schouml;nheit, Uuml;berlegenheit und Selbstverliebtheit zu messen. Wauml;hrenddessen sind es Tausende, die da drauszlig;en hungern, damit wir essen, die frieren, damit wir uns einkleiden, die sterben, damit wir leben. So tief kann ein Mensch also sinken in seinem Mensch-Sein.
Was fuuml;r einen Geschmack geben uns denn die Produkte, die wir besitzen wollen? Warum empfindet man bdquo;Gluuml;ckldquo;, wenn man Besitzer neuer Schuhe, Handys, Taschen, etc. wird? Warum und woher ruuml;hrt das?
Die Frage ist, ob es tatsauml;chlich Gluuml;ck ist, oder nur ein Schleier, der das eigentliche Gluuml;ck verdeckt. So dass sie einem mit der Zeit unerreichbar wird, weil man sich immer mehr von sich selbst entfremdet.
Seien wir ehrlich zu uns selbst: Wir wissen selbst, was uns tatsauml;chlich gluuml;cklich macht. Wir wissen selbst, dass es keinen Weg gibt, der zufriedenstellender ist, als das Streben zu einem vorbildlichen Charakter. Und wir wissen selbst, dass es eigentlich reine Zeitverschwendung ist, Gluuml;ck im Abklatsch des Gluuml;ckes zu suchen, wauml;hrend tatsauml;chliches Gluuml;ck viel einfacher zu erreichen ist.

In Hoffnung auf mehr Unabhauml;ngigkeit, Gerechtigkeit und Frieden
Sebahat</itunes:summary>
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		<title>Mein Herr hört mich&#8230;&#8230;.</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Mar 2011 21:58:15 +0000</pubDate>
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Den Duft rieche ich überall in der Wohnung. Ja genau, das ist der Raumduft mit Lavendelnote, den wir letztes Mal gekauft hatten. Ich folge dem Geruch. Ich rieche es mit meiner Seele. Da bist du ja, genau  auf der Fensterbank, wie ich es mir gedacht habe. Mein Mann weiß ganz genau, dass ich es [...]]]></description>
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		<itunes:summary>href="http://gottundmensch.de/wp-content/uploads/2011/03/14112010005.jpg"Den Duft rieche ich uuml;berall in der Wohnung. Ja genau, das ist der Raumduft mit Lavendelnote, den wir letztes Mal gekauft hatten. Ich folge dem Geruch. Ich rieche es mit meiner Seele. Da bist du ja, genau  auf der Fensterbank, wie ich es mir gedacht habe. Mein Mann weiszlig; ganz genau, dass ich es liebe. Der Duft zieht mit der frischen Luft durch die ganze Wohnung. Meine Nase bleibt in diesem schouml;nen Geruch, aber meine Blicke entdecken die Schouml;nheit der Natur durch das Fenster. Der Horizont ist faszinierend,  alles ist bedeckt mit weiszlig;em Schnee. Laut Tagesschau, nicht nur Kouml;ln sondern ganz Deutschland ist bedeckt mit diesem Weiszlig;, wie eine Braut. 
 
Der klare Himmel ist vor mir, wie eine weit geouml;ffnete Tuuml;r, durch die ich gehen muss. Dieses traumhafte Bild zwingt mich als Zuschauer Platz zu nehmen, weil gleich eine Vorfuuml;hrung der Natur beginnt. Also nehme ich diese Einladung an und nehme Platz vor dem Fenster oder sollte ich sagen: in der ersten Reihe vor der Buuml;hne?
 
In diesem Moment kann ich mich aber nicht genau konzentrieren,  weil mein Mann zwischen Wohnzimmer und Kuuml;che hin- und herlauml;uft. Es ist sehr schouml;n eigentlich dass mein Mann Sonntags fuuml;r uns kocht. Meine auml;lteste Tochter uuml;bt gerade eine neue Melodie auf ihrem Klavier. Gleichzeitig ruft sie mir zu, ich solle ihr dabei zuzuhouml;ren. Ich houml;re ihr gern zu, wenn sie Klavier spielt und mein kleines Mauml;uschen,  meine fuuml;nf jauml;hrige Tochter, auch sie spielt in der ganzen Wohnung. Also ist ihre Aufmerksamkeit aufgeteilt, genau wie meine.  Meine Nase besteht immer noch in diesem schouml;nen Duft, meine Blicke bei der Schouml;nheit der Natur, meine Ohren  bei den Melodien, die meine Tochter spielt. Wenn ich mich von allen Ablenkungen losreiszlig;en kann, werde ich mit meinen Gedanken beim 
Horizont bleiben. Ich wende meine Blicke den Horizont und lasse  alles andere einfach von mir abfallen. Das ist ein zauberhafter Moment fuuml;r mich. Somit beginnt eine Reise in die weiszlig;e Welt des Schnees. Sie zieht mich einfach zu sich. Nach diesem anstrengenden Moment bleibt nur eine einzige Sache im Sinn. Also bdquo;Allahldquo;, Allah  bleibt mit mir. Wie kouml;nnte  ich ihn verlassen?  Er ist doch mein wichtigstes Ziel. Meine Reise zu ihm, durch ihn mit ihm.
 
Wenn ich beginne an dich zu denken, bin ich ein bisschen aufgeregt, genauso wie an  meinem ersten Schultag, aber nur mit einem Unterschied; diese Spannung enthauml;lt keine Unruhe, im Gegenteil diese Aufregung enthauml;lt vollste Zufriedenheit. Das hat seinen Grund. Du hast niemals meine Hauml;nde losgelassen,  obwohl selbst meine Eltern nach einem bestimmten Alter meine Hauml;nde loslassen mussten. Jeden morgen stehe ich von Neuem auf und tauche in das alltauml;gliche Leben.  Manchmal komme ich Dir  ein bisschen nauml;her, aber ouml;fters entferne ich mich von Dir. Und  trotzdem: du haltest mich fest. Du warst immer dabei, ob ich gelacht oder geweint habe. Du warst immer treu und immer fuuml;r mich da, obwohl ich dich ouml;fter vernachlauml;ssigt habe. Nach all den Vernachlauml;ssigungen, bitte, denke nicht! dass ich dich vergessen habe. Was mir noch klar ist: Das alltauml;gliche Leben selbst ist eine unvermeidliche Ablenkung. So argumentiere ich und fange  an, an dich zu denken. Fuuml;r  mich heiszlig;t das updaten. Somit kann ich meine Einstellungen bezuuml;glich Dir wieder aktualisieren. Sonst wuuml;rden, meine Gefuuml;hle, mein Gewissen und mein Verstand verblendet sein. Nach dieser Betrachtung schaue ich wieder und wieder auf meinen Alltag und korrigiere, was ich verkehrt gemacht habe. Ich kehre wieder in meine innere Welt zuruuml;ck.
   
Folglich druuml;cke ich meine Gefuuml;hle wie ein Pianist aus, aber von diesem Klavier houml;rt man nur die Touml;ne der Liebe und die groszlig;e Sehnsucht nach Dir. Ich komme mit den schouml;nsten Melodien zu Dir. Der Mensch ...</itunes:summary>
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		<title>Mein Erbe für die Gesellschaft !</title>
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		<pubDate>Sat, 05 Feb 2011 00:16:31 +0000</pubDate>
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Es ist sehr kalt in der U-Bahn&#8230; Ich ziehe meine Mütze an, binde meinen Schal um und laufe schnell die Treppen hoch. Meine Augen folgen den Pfeilen, die mir den Weg zeigen. Überall wo ich hinsehe sind Menschen&#8230; 
Ich laufe mit den Menschen und durch die Menschenmengen, um meinen Zieladresse zu erreichen. Einige Leute haben [...]]]></description>
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		<itunes:summary>Es ist sehr kalt in der U-Bahn... Ich ziehe meine Muuml;tze an, binde meinen Schal um und laufe schnell die Treppen hoch. Meine Augen folgen den Pfeilen, die mir den Weg zeigen. Uuml;berall wo ich hinsehe sind Menschen... 
Ich laufe mit den Menschen und durch die Menschenmengen, um meinen Zieladresse zu erreichen. Einige Leute haben es eilig, wie ich. Ich muss rechts nach oben in Richtung Schildergasse. Der trockene Wind ist schneller als der Rolltreppe. Ich bin unterwegs zu einem Klavierhauml;ndler, der sich am Appellhofplatz befindet. Drauszlig;en muss ich noch langsamer und vorsichtiger laufen, weil die Straszlig;en immer noch voller Schnee, Matsch und dadurch sehr rutschig sind. Obwohl es von Winterdienst uuml;berall mit Salz gestreut wird, ist es gefauml;hrlich. Jetzt bin ich in der Opern- Passage vor dem Klaviergeschauml;ft. Im Vergleich zu anderen Geschauml;ften sind hier die zustauml;ndigen Verkauml;ufer gegenuuml;ber ihren Kunden sehr nett und freundlich. Das Klavier, das gestern von meiner Tochter ausgewauml;hlt wurde, liegt schon lauml;ngst zum Abholen bereit. Die Verkauml;ufer haben fuuml;r den Transport ein Taxi bestellt und mir gebeten, ob ich eine Tasse Kaffee trinken mouml;chtehellip; 
 
Wow, das Taxi ist schon da, um ehrlich zu sein so schnell habe ich es nicht erwartet, ausgerechnet bei dem Wetter. Die zwei Kartons habe ich mit Hilfe der Verkauml;ufer schouml;n in den Kofferraum verstaut. Ich fuuml;hle mich so gluuml;cklich wie ein Kind. Gerade wo ich meinen Sicherheitsgurt abschlieszlig;en mouml;chte, sehe ich auf einmal die Tuuml;rkische Zeitung an der Fahrer Seite. Nach einer heimatlichen Begruuml;szlig;ung fangen wir an, uns zu unterhalten. Ich merke die Neugier des Fahrers, worauf ich ihm wauml;hrend der Fahrt erzauml;hle, dass ich das Klavier fuuml;r meine Tochter gekauft habe, um ihre Talente zu unterstuuml;tzen und zu fouml;rdern. Dies war fuuml;r uns eine schwere Entscheidung gewesen. Er houml;rt mir zwar interessiert zu, aber die Entscheidungserinnerungen lenken mich ab und trennen mich von der Unterhaltung. Ich ziehe mich zuruuml;ck und beschauml;ftige mich mit meinen eigenen Gedankenhellip;
  
Ich habe ein komischesnbsp;Gefuuml;hl im Bauch. Ja, es ist ein teueres Instrument, kein Spielzeug und die Kosten machen mich etwas skeptisch. Was wauml;re, falls meine Tochter nach ein paar Monaten keine Lust mehr hat, mit dem Klavier zu spielen, wuuml;rdest du dann irgendwo im Keller diese groszlig;e und teure Ding mit demselben Spaszlig; verstauen?
Nein!  
Wie wuuml;rde ich uuml;berhaupt reagieren, wenn so was vorkommen wuuml;rde? 
 
Nein!  
Ich mouml;chte gar nicht anfangen mit bdquo;Wennrsquo;sldquo;  Fragen, weil ich die schon hinter mir habe. Was es um meine Absicht angeht, da liegen wir mit meiner Frau in einer Linie. Es ist eine klare Absicht und wir sind nun dabei diese zu einem guten Abschluss zu bringen. Ich sehe mich gerade in dem Auszlig;enspiegel des Taxis. Ich frage mich noch mal: bdquo;Bist du uuml;berzeugt von deine Entscheidung oder nicht?ldquo;
Natuuml;rlich, ich bin vollkommen uuml;berzeugt. Aber diese Entscheidung ist nicht so einfach fuuml;r uns. 
Der Fahrer holt mich mit seiner beruhigenden Stimme zum richtigen Zeitpunkt von diesem unangenehmen gedanklichen Moment heraus. 
bdquo;Ich gratuliere Ihnenldquo; sagt der Fahrer. 
 
Ich hole meinen gesunkenen Kopf aus dem tiefen Nachdenken heraus. Schaue uuml;berrascht hin und houml;re ihn neugierig weiter: bdquo;Ich finde das sehr treffend, was sie fuuml;r ihre Kinder investieren. Viele Eltern benehmen sich sehr geistig wenn es um ihre Kinder geht. Entweder tuuml;rkische oder arabische Familien, fast sechzig Prozent sind so egoistisch gegenuuml;ber ihren Kindern. Sie lieben Geld mehr und mehr, um Ihre eigene Gier zu ernauml;hren. Wenn es um die Zukunft unserer Kinder geht, wenn wir fuuml;r die Talente unseren Kindern investieren, muuml;ssen wir nicht mit schlechten Vorstellungen oder Pessimismus anfangen. Man darf nicht verg...</itunes:summary>
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		<title>Integration im Schatten von Weihnachten!</title>
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		<pubDate>Sat, 25 Dec 2010 20:37:31 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[
Nach einem Jahr bin ich wieder Unterwegs zum Schokoladenmuseum,
wegen einer Weihnachtsfeier. Ich wünschte mir, dass ich jetzt endlich
ankommen würde. Aber wegen der Kälte kommt mir der Weg furchtbar
lang vor. Unter meinen Schuhsolen fühle ich den Schnee. Mit meinem
warmen Mantel stehe ich jetzt endlich vor dem Schokoladenmuseum.
Ich denke mal, dass ich spät angekommen bin. Ich gehe [...]]]></description>
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wegen einer Weihnachtsfeier. Ich wuuml;nschte mir, dass ich jetzt endlich
ankommen wuuml;rde. Aber wegen der Kauml;lte kommt mir ...</itunes:subtitle>
		<itunes:summary>Nach einem Jahr bin ich wieder Unterwegs zum Schokoladenmuseum,
wegen einer Weihnachtsfeier. Ich wuuml;nschte mir, dass ich jetzt endlich
ankommen wuuml;rde. Aber wegen der Kauml;lte kommt mir der Weg furchtbar
lang vor. Unter meinen Schuhsolen fuuml;hle ich den Schnee. Mit meinem
warmen Mantel stehe ich jetzt endlich vor dem Schokoladenmuseum.
Ich denke mal, dass ich spauml;t angekommen bin. Ich gehe rein und bin
doch ein bisschen gespannt. Aber meine Spannung verschwindet wieder
als mein Chef mich mit freundlichem Gesicht begruuml;szlig;t. Der Saal ist noch
nicht voll, aber viele bekannte Gesichter sind hier. Ich unterhalte mich
kurz mit einpaar Leuten, dann suche ich mir ein Platz vor dem Fenster
mit einem schouml;nen Rheinblick. Endlichhellip;, ich denke mal, nach diesem
langen anstrengenden Weg habe ich mir diesen schouml;nen  Rheinblick jetzt
auch verdient. Alles ist sehr schouml;n eingerichtet fuuml;r einen feierlichen
Abend.

Natuuml;rlich, der grandiose Rheinblick ist sehr passend zu Weihnachten.
Ich will dir nicht Unrecht tun lieber Dom, dein Platz ist sehr
besonders, weil du eine mauml;rchenhafte Atmosphauml;re zu jeder Weihnachten
bringst. Aber mittelalterlicher Weihnachtsmarkt am Schokoladenmuseum
ist auch eine der zauberhaften Schouml;nheit wie die alle anderen
Weihnachtsmauml;rkte in Kouml;ln. Die ganze Stadt ist mit
Weihnachtsbeleuchtungen wie eine Kouml;nigin geschmuuml;ckt. Sie hat zwei
Schauml;tze; der Rhein als goldene Kette und der Dom als Krone. Ich fuuml;hle
mich wie in ein Mauml;rchenland in Kouml;ln. Die Schiffe schwimmen uuml;ber den
flieszlig;enden Rhein vor meinen Augen vorbei. Denke nicht, nur der Rhein
flieszlig;t hier zugleich die Zeit, die Geschichte, das Leben, der
Menschheit und meine Gedanken. Ich bin kouml;rperlich immer noch hier im
Schokoladenmuseum, aber ich kann nicht mehr meinen Gedanken
widerstehen, ich lasse sie einfach mit dem Rhein flieszlig;en bis zum
Ozean.

Der Rhein quellt vom Suuml;den und flieszlig;t nach Norden. Die Sonne geht auf
im Osten und unter im Westen. Auf der Erde oder unter der Erde, leben
alle Arten von Lebewesen. Die wandern uuml;berall wo die leben kouml;nnen. Der
Atlantische Ozean hat salziges Wasser und das Mittelmeer hat suuml;szlig;es
Wasser, sehr unterschiedlich. Unter beiden Wassern leben doch
Millionen Fische, die schwimmen hin und her wo es Nahrung gibt. Im
Himmel fliegen genau so viele Vouml;gel. Diese Vouml;gel ziehen von einem Ort
zu einem anderen Ort in  jede Richtung hin, wo sie sich halten kouml;nnen.
Sie streiten nicht miteinander, bestimmt haben die keine
Integrationsprobleme. Die Fische aus dem Suuml;szlig;wasser und die Fische aus
dem Salzwasser bezeichnen sich nicht gegeneinander als bdquo;Andereldquo; oder
bdquo;Feindeldquo;. Die leben friedlich miteinander, keiner sagt bdquo;das
Zusammenleben ist eine Sackgasseldquo;. Der Herr der Welten hat die
Existenz mit Vielfalt gesiegelt und somit auch alles was
unterschiedlich ist miteinander harmonisch verbunden. Es ist so, wie
Osten und Westen, wie Norden und Suuml;den. Wenn es keinen Osten gegeben
hauml;tte, wuuml;rde es auch keinen Westen geben. Die Existenz produziert kein
Konflikt, nur der Mensch ist ein einziges Lebewesen unter der
Existenz, die am Konflikt produzieren  oder an der Unruhe stiften. Seit dem wir existieren, sind wir am Widerstehen gegen Vielfalt
in der Natur. Der Herr der Wesen hat versucht die Menschen
beizubringen, um mit aller Instrument, der Vielfalt der Natur einfach
akzeptieren zu muuml;ssen und damit friedlich leben zu kouml;nnen. Auch alle
gouml;ttliche Offenbarungen dienen zur diesem Zweck und Ziel. Aber was
haben wir gelernt als Menschheit? , gar nichts. Wir haben den Gott mit
einem Tritt zuruuml;ck nach Himmeln geschickt!, dann haben wir alles von der
Erde bis zum Himmel mit unserer Arroganz versaut. Wir haben die Meere
verschmutzt und dadurch viele Lebewesen zerstouml;rt manche existieren
nicht mehr. Wir habe...</itunes:summary>
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		<title>Der Mann Teil 3</title>
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		<pubDate>Thu, 21 Oct 2010 18:26:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Der Mann, der zu viel Zeit hatte und einen Raben-Teil 3
Im Wohnzimmer lässt er ebenfalls das Fenster sperrangelweit auf. Ein  gefüllter Keramikblumentopf sorgt dafür, dass das Fenster jede Stunde  auch offen bleibt. Sitzgelegenheiten hatten die davor ihm nicht  gelassen. Er kaufte sich also einen kleinen Sessel und eine kleine  Ablage für [...]]]></description>
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		<itunes:summary>Der Mann, der zu viel Zeit hatte und einen Raben-Teil 3

Im Wohnzimmer lauml;sst er ebenfalls das Fenster sperrangelweit auf. Ein  gefuuml;llter Keramikblumentopf sorgt dafuuml;r, dass das Fenster jede Stunde  auch offen bleibt. Sitzgelegenheiten hatten die davor ihm nicht  gelassen. Er kaufte sich also einen kleinen Sessel und eine kleine  Ablage fuuml;r seine Uhr. Wenn er in seinem Sessel saszlig;, sah er entweder alle  kahlen Wauml;nde in dieser Wohnung vor sich oder er wendete seinen Kopf zur  Seite und sah hinaus aus dem Fenster. Dabei sah er nur den Himmel und  die kleinen, dunklen Dauml;cher der anderen Hauml;user. Bald darauf aber schaute  er zuruuml;ck auf seine Wauml;nde, weil ihn die Dauml;cher so sehr langweilten.  Spuren von alten Mouml;beln, die ihre blassen Grenzen von den restlichen  dunklen Flauml;chen abgrenzen, stehen oder hauml;ngen nicht mehr. Aus den  Louml;chern fuuml;r die einst so vielen Gemauml;lde und Familienfotos kriechen schon  mal Holzwuuml;rmer oder Maden hervor, wenn ein Tier in den Wauml;nden  verstorben war. Hinter der Wand lebte es eben mehr als vor der Wand.  Tapeten wurden uuml;bereinander aufgeklebt, teilweise auch wieder  abgerissen. Unterschiedliche, hauml;ssliche Motive entsprachen dem Geschmack  der Leute von damals. Ihm gefielen diese zerrissenen und zerbissenen  Wauml;nde sehr. Die Tuuml;ren waren morsch, die hatte er alle abmontiert und in  eine Ecke gestapelt. Er hatte schlieszlig;lich nichts vor sich zu verbergen.  Der Fuszlig;boden aus Holz war das Auml;lteste, verknarrteste, schouml;nste und  stabilste von allen. Nein, ihm gefiel das Ganze hier. Es ist schouml;n hier.  Man vermietete ihm nicht die Wohnung, nein, man verkaufte es ihm auch  nicht fuuml;r ganz billiges Geld, sondern man schenkte es ihm freudig,  lauml;chelnd und fliehend. Ihm wunderte das sehr, aber noch nie in seinem  Leben war er je so still gluuml;cklich und so stolz gewesen auf sich, wie  bis jetzt. Er hatte endlich ein Dach uuml;ber dem Kopf und einen Waschkorb  in der Ecke. Er ist noch in der Kuuml;che und wartet gelangweilt auf seinen  Kaffee. Warum hatte er eigentlich seinen Waschkorb dorthin in die Ecke  gestellt? Er sollte ihn besser wieder zuruuml;ck unter die Dusche bringen.</itunes:summary>
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		<itunes:author>VDM e.V.</itunes:author>
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		<title>Meine Beobachtungen</title>
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		<pubDate>Sun, 26 Sep 2010 18:23:24 +0000</pubDate>
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		<itunes:summary>In diesem Blog werden dem Leser Kolumnen von zeitgenouml;ssischen muslimischen Denkern prauml;sentiert. Diese bieten der Leserschaft die Mouml;glichkeit ihre Kultur aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten.</itunes:summary>
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		<title>Der Mann, der zu viel Zeit hatte und einen Raben-Teil 2</title>
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		<pubDate>Sun, 26 Sep 2010 18:20:13 +0000</pubDate>
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Während er sich so seelenruhig den Kaffee macht, fliegt der Rabe unbemerkt durch sein Fenster hinein. Er macht es sich bequem auf der Armlehne und schaut sich im Zimmer um. Womöglich gefällt ihm das kahle, verstaubte Zimmer. Ich meine, er krächzt nicht.
Der Mann hatte ja auch seit seinem Einzug in diese Wohnung wenig verändert. 
Es [...]]]></description>
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		<itunes:summary>Wauml;hrend er sich so seelenruhig den Kaffee macht, fliegt der Rabe unbemerkt durch sein Fenster hinein. Er macht es sich bequem auf der Armlehne und schaut sich im Zimmer um. Womouml;glich gefauml;llt ihm das kahle, verstaubte Zimmer. Ich meine, er krauml;chzt nicht.
Der Mann hatte ja auch seit seinem Einzug in diese Wohnung wenig verauml;ndert. 
Es gab nur ein Bettgeruuml;st, das der Mann durch sein fades Bettzeug ergauml;nzte. Dann gab es in der Kuuml;che nur einen Stuhl und einen kleinen Tisch, der unter das kleine, gleiszlig;ende Fenster gestellt worden war. Er kaufte sich noch zusauml;tzlich einen Hauml;ngeschrank mit zwei Abstellflauml;chen, dessen Tuuml;r er abmontierte, um unbeschwert seinen Teller, seine Untertasse, seine Tasse, seinen Wuuml;rfelzucker und seine kleine Kaffeemaschine da hineinstellen zu kouml;nnen. Dann kaufte er sich noch einen kleinen Schrank, dessen Tuuml;r ebenfalls an den Kreuzschraubenschluuml;ssel glauben musste, worin er seinen Topf sorgfauml;ltig platzierte. Die Oberflauml;che dient als Arbeitsplatte. Unten drunter gibt es eine kleine Schublade. Die belieszlig; er so, wie sie war. In ihr verwahrt er seinen Kreuzschraubenschluuml;ssel, seinen Louml;ffel, seine Gabel, sein kleines Messer, den Dosenouml;ffner und den Suppenkelch, die er beide auf der Straszlig;e gefunden hatte. Daneben, also neben den kleinen Schrank, stellte er seinen Herd hin. Der hat sogar einen Ofen. Aber den Ofen gebraucht er nie.
Die Toilette war klein. Die Flieszlig;en waren blassgelb mit schwarzen Fugen. Neben der Keramikkloschuuml;ssel war eine Dusche, also eine kleine, weiszlig;e, quadratische Einsenkung aus Keramik mit Noppen aus Keramik, damit er nicht ausrutsche oder einfach nur so als Dekor waren aus Keramik. Er gebrauchte keinen Duschvorhang, weil er bis jetzt noch keinen gefunden hatte. Und neben Dusche und Kloschuuml;ssel war ein kleines Keramikwaschbecken gezwauml;ngt worden, woruuml;ber er einen kleinen, eckigen Spiegel anbrachte. Seine Zahnpasta und ndash;buuml;rste, seine Fingernagelschere, sein Rasierzeug und seine Seife lagen gleichmauml;szlig;ig verteilt auf dem Waschbecken. Er rasiert sich grundsauml;tzlich mit Seife, wenn die grauen Flauml;chen auf seinem Gesicht wieder anfangen wollten, zu sprieszlig;en. Neben seinem Gesicht im Spiegel siehst du unten an der rechten Ecke auf dem Spiegel schwarze, kleine Punkte, die er nicht wegbekam. Fliegenmist. Hinter seinem Gesicht siehst du eine nackte Gluuml;hbirne. Ein kleines Fenster reguliert den Duft hier. Normalerweise lauml;sst er das Fenster auf, aber dann kommen die Fliegen, obwohl er regelmauml;szlig;ig sauber macht, aber manchmal funktioniert eben die Klospuuml;lung nicht. Ihn stouml;ren die kleinen nicht, aber er mag die groszlig;en, gruuml;nen nicht so sehr.</itunes:summary>
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		<title>Der Mann, der zu viel Zeit hatte und einen Raben-Teil 1</title>
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		<pubDate>Sun, 26 Sep 2010 18:18:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
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„Was soll ich heute machen?“, fragte sich der Mann.
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Gestern Abend hatte er sich noch gefragt, was er denn Morgen fruuml;h so machen kouml;nne, aber bis ...</itunes:subtitle>
		<itunes:summary>bdquo;Was soll ich heute machen?ldquo;, fragte sich der Mann.
Gestern Abend hatte er sich noch gefragt, was er denn Morgen fruuml;h so machen kouml;nne, aber bis jetzt, zu diesem Morgengrauen hin, wusste er nicht, was er denn so machen kouml;nnte. Dabei ist er doch immer derjenige gewesen, der es immer so gehasst hatte, nichts, aber auch rein gar nichts tun zu kouml;nnen. Komischerweise aber geschah in seinem Leben bis jetzt noch nie etwas Spektakulauml;res, so dass er wie immer den Versuch und den Gedanken aufgab, irgendetwas machen zu wollen.
Von seinem Sessel aus wagt er einen Blick aus seinem offenen Fenster. Er beugt sich leicht vor und dreht seinen Kopf zur Seite. Seine Hauml;nde halten sich an den Armlehnen fest. Dadurch ziehen sich seine Schultern hoch. Aber alles begleitet so ohne groszlig;artige Mimik. Seine Lippen hauml;ngen und seine Pupillen schauen glasig auf das, was ihm durch das Fenster erscheint.
Der Himmel ist schwarz mit ein bisschen blau. Ein Rabe fliegt von Dach zu Dach. Es ist so, als ob der Rabe es einfach nicht schaffen kouml;nnte, irgendwo ruhig sitzen zu bleiben, als ob er etwas verkrampft suche, was ihn wieder zur Ruhe bringen kouml;nnte; vielleicht wartet er einfach nur auf Jemanden, vielleicht auf einen Feind oder auf einen Freund oder Freundin, um mit ihm oder ihr ein bisschen krauml;chzen zu kouml;nnen.
Aber es bleibt still. Die Zeit vergeht so wie immer.
Der Himmel wird blauer, aber der Mann sieht das nicht. Er beobachtet den Raben, der nun auf einem Dach still sitzen bleibt und bleiben kann. Ab und zu strauml;ubt er kurz seine Federn oder er schuuml;ttelt sich, aber sonst bleibt er dort drauszlig;en auf dem Dach vor seinem Fenster ruhig und still sitzen. Der Mann denkt sich, wie schouml;n dieser Rabe sei. Dann steht er auf und geht in die Kuuml;che, um sich einen Kaffee zu machen.
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		<title>Hadschbericht HDI Teil 11 Mekka</title>
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		<pubDate>Wed, 07 Jul 2010 17:19:33 +0000</pubDate>
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		<title>Hadschbericht HDI Teil 10 Djamarat</title>
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		<pubDate>Wed, 07 Jul 2010 17:18:45 +0000</pubDate>
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